Home6
ButtonDelfin1
Button16
Button16
Button16
Button16
Button16
Button16
Button16
Button16
Button16
Button16
Button16
Button16
Button16
Button16
Button16
Button16
Button16
button schmetterling
Button17
Button17
Button17
Button17
Button17
Button17
Button Herz
Button Herz II
Button Herz I
button rot
Guestbook
email05

MONT-SAINT-MICHEL

Bei einem Umfang von 800 m mißt er einschließlich der vergoldeten Statue des Erzengel Michael auf der Spitze der Abteikirche 150 Höhenmeter. Ein 1,5 km langer Damm verbindet den Klosterberg mit dem Festland. Die im 11. und 12. Jhd. erbaute Abtei mit der 1020 begonnenen Abteikirche und den herrlichen gotischen Bauten des Merveille, Wunder, genannten Nordflügels, des Kreuzganges, Refektoriums und die unterhalb des Klosters gelegene Ville mit Hotels, Restaurants, Mauern und dem hübschen Abteigarten sind im Sommer stark frequentiertes Touristenziel, aber wenn man früh genug kommt schafft man den Rundgang vor dem Trubel. Unbedingt auf einer in allen Läden ausliegenden, Gezeitenkarte nachsehen, wann Ebbe und Flut ist. Bei Flut nämlich ist der Mont St. Michel nur über den Damm zu erreichen und dies ist ein weiter Weg. Bei Ebbe hingegen können die Autos (zeitlich begrenzt natürlich bevor die nächste Flut kommt) seitlich des Damms parken und der Weg ist kürzer.

Dieser geograpische und zugleich kulturelle Höhepunkt des gesamten französischen Westens erhebt sich verkehrsgünstig dort, wo Bretagne und Normandie aneinandergrenzen. Sowohl von Rouen und Caen (nördlich), als auch von Rennes (südlich) führen mehrere Nationalstraßen dorthin. Außerdem stellt der berühmte Berg das bei klarem Wetter schon aus gut 30 km Entfernung sichtbare Hauptziel der von Paris über Alencon westwärts verlaufenden Route dar. Wer vermag sich schon vorzustellen, daß Generationen von Menschen in hunderten von Jahren mit ihrer Hände Arbeit dieses in den Himmel strebende Kunstwerk aus Stein geformt haben? Wie eine deutlich konturierte Fata Morgana erhebt sich der legendäre Klosterfelsen aus der schier endlos erscheinenden Schwemmsandfläche der Bucht von Mont-St-Michel. Nur zu gern will man da glauben, daß höhere Instanzen bei der Erstehungsgeschichte ihre Hand im Spiele hatten.

Vieles spricht dafür, daß die zu Beginn der modernen Zeitrechnung noch vom Wald von Scissy bedeckte Bucht von St-Michel zwischen dem 4. und 8. Jh. von einer gewaltigen Flut überschwemmt und er gesamte Baumbestand vernichtet wurde. Zurück blieb eine 78 m hohe Felseninsel, die am Fuße einen Durchmesser von etwa 900m aufweist. Die Legende besagt, daß im Jahre 708 oder 709 der zwölfte Bischof von Avranches, Aubert, vom Erzengel Michael bei dessen mehrmaligen Erscheinen den Auftrag bekam, auf der Berginsel im Meer eine Kapelle zu errichten. Aubert gehorchte und errichtete eine winzige Kapelle an einer Flanke des Bergs. Als der Geistliche starb und an Ort und Stelle begraben wurde, hatte er auch eine Stiftskirche mit zwölf Kapitularen gegründet und dafür gesorgt, daß der inzwischen dem hl. Michael geweihte Berg über einige aus Italien herbeigeschaffte Reliquien verfügte. Die Baugeschichte in den Jahrhunderten nach dem Tod Aubert ist heute nicht mehr rekonstruierbar. Der Schleier der Geschichte beginnt sich erst zu lüften, als 966 der normannische Herzog Richard I. auf dem Felsen ein Benediktinerkloster gründete und die Mönche auf dem Gipfel über dem runden Oratorium des Aubert eine siebenjochige Kirche errichten, die später wegen ihrer Überbauung Notre-Dame-sous-Terre genannt wurde.

Im 11. Jh. entstand auf Betreiben Richards II. über Notre-Dame eine gewaltige Abteikirche im romanischen Stil, wodurch der Namenszusatz sous terre - unterirdisch - gerechtfertigt war. Teile des Neubaus forderten statische Prinzipien geradezu heraus - wiederholt stürzten Gebäudeteile ein. Immer standfester wurde in dieser Zeit hingegen die wirtschaftliche Basis des Klosters durch teilweise große Schenkungen. Als sich Richard II. um 1008 mit Judith de Bretagne vermählte, machte der Herzog dem Kloster ein großzügiges “Hochzeitsgeschenk”. Neben dem materiellen Wohlstand wuchs der religiös-kulturelle wie auch der politische Einfluß des Klosters - im 12. Jh. berief Henry II. den Abt Robert de Torigni (1154-86) als Berater an seine Seite. Auf dessen Betreiben kam auch die Versöhnung zwischen dem Pabst und Henry nach dem Mord an Thomas Becket zustande.

Als die Normandie Anfang des 13. Jh. französisch wurde, hielt St-Michel weiterhin an seiner Treue der englischen Krone gegenüber fest und geriet dadurch mit König Philippe-Auguste in Konflikt. Einer der Verbündeten des Königs setzte das Kloster in Brand, wonach sich Philippe-Auguste genötigt sah, der Abtei den fälligen Wiederaufbau zu finanzieren. In der Folge entstand über einem romanischen Trakt La Merveille, das gotische “Wunder”, zwei einander angegliederte Gebäude, wobei im zweiten Geschoß jeweils ein Gäste- bzw. Rittersaal lag, während sich darüber eine Etage mit Refektorium bzw. einem wunderschönen Kreuzgang befindet. Der letzte Bauabschnitt war um 1228 beendet.

Noch vor dem Ausbruch des Hundertjährigen Kriegs im 14. Jh. erkannte der Abt des Mont-St-Michel die Notwendigkeit, das Kloster durch Festungsanlagen gegen Angreifer zu schützen, was sich vor allem in der ersten Hälfte des 15. Jh. als kluge Entscheidung erweisen sollte. Im Jahre 1423 griff die englische Flotte den Klosterberg an, wurde aber durch einen schweren Sturm zerstört. Die Mönche sahen das als göttliche Fügung. Nach Kriegsende Mitte des 15. Jh. nahm man neue Baumaßnahmen in Angriff - so wurde der romanische Chor der Abteikirche im Flamboyant-Stil modernisiert. Auch entstand in jender Zeit die Krypta der dicken Pfeiler. Als um 1524 die ersten vom König eingesetzten Äbte die Klosterleitung übernahmen und das Recht hatten, die Klostereinkünfte einzubehalten, auch wenn sie nicht auf dem Mont residierten, zeichnete sich der Niedergang ab, der bis zur französischen Revolution fortdauerte. Im Jahre 1791 verließen die letzten Mönche die Abtei, die in der Folgezeit zum Staatsgefängnis umfunktioniert wurde.

.

Frankreich12

Das Foto entstand 1995 bei meinem Normandie-Urlaub den ich in Granville verbrachte. Klar das die paar Kilometer zum Mont-St-Michel da Pflicht waren. Von Avranches kann man übrigens einen Blick zum Mont-St-Michel werfen, den man auch aus der Entfernung noch atemberaubent finden muß.

Fast wäre die ganze Herrlichkeit im vergangenen Jahrhundert verschwunden, hätte sich nicht Viollet-le-Duc mit voller Kraft für die Restaurierung eingesetzt. Rein verwaltungstechnisch gehört der Mont-Saint-Michel zum Ärmelkanal, also zur Normandie. Ursprünglich war der Berg aber bretonisch. Er wurde erst im Jahr 933 an die nördlichen Nachbarn abgetreten. Die Grenze zwischen den beiden Provinzen bildet das launische Flüsschen Couesnon, das heute kanalisiert am Fuße des Felsen verläuft. Die Bucht reicht 23 km weit ins Land hinein. Man sagt das Meer sei hier so schnell wie ein galoppierendes Pferd. Deshalb sollte man sich immer vom Gezeitenstand vergewissern, bevor man sich zu Fuß in die Bucht hineinwagt. Zwei Stunden vor der Flut muß der Rückweg angetreten werden. Gefährlich sind auch Sandverwehungen und plötzlich auftauchende Nebelbänke.

Heute droht dem Berg bzw. seiner reizvollen Lage nicht mehr so sehr Gefahr vom Meer, als vielmehr von der zunehmenden Versandung der Bucht. Fängt erst das Gras an, auf dem Sand zu wachsen, dann verweht dieser nicht mehr und man muß fürchten, daß der Mont-Saint-Michel in ein paar Jahren mitten auf der Wiese steht, wie schon einmal, vor mehr als tausend Jahren

Le Mont-Saint-Michel

L´îlot rocheux du Mont-Saint-Michel est mondialement connu. Il est entouré de remparts. La forteresse, les maisons et l´abbaye montent en spirale au flanc du rocher. Au somment de île se dresse l´eglise de l´abbaye qui fut fondée au début du VIIIe siècle. Selon la légende l´évêque d´Avranches donna l´ordre de construire l´eglise aprés avoir eu une vision de Saint-Michel.

Die Felseninsel des Mont-Saint-Michel ist weltberühmt. Sie ist von Festungsmauern umgeben. Die Festung, die Häuser und die Abtei winden sich in einer Spirale am Felsen hinauf. Auf dem Gipfel der Insel erhebt sich die Abteikirche, die zu Beginn des 8. Jahrhunderts gegründet wurde. Der Sage nach gab der Bischof von Avranches den Befehl, die Kirche zu bauen, nachdem er eine Michaelserscheinung gehabt hatte.

setnext
setback