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Douarnenez Die Stadt am Ufer der großen Baie de Douarnenez ist einer der bedeutendsten Fischerhäfen der Bretagne. Bei einer Besichtigung der Stadt mit ihren alten Vierteln sollte man das Musée du Bateau am Quai von Port-Rhu besuchen. Lohnend ist auch eine Besichtigung der Häfen Port du Rosmeur und Nouveau Port mit einer 741 m langen Mole.

Audierne Hübsch auf einer Halbinsel gelegen, an der Mündung des Goyen. Audierne ist ein Fischerort mit kilometer langem Sandstrand. Von hier fahren Ausflugsboote zur Ile de Sein. Audierne spielt eine Rolle als Pforte zum Bigoudenland, jenem Landstrich zwischen Goyen und Odet mit dem Hauptort Pont l´Abbé, dessen weibliche Einwohner die kühnsten Hauben der gesamten Bretagne tragen. (zu sehen vor allem bei den Pardons)

Pointe du Raz  Granit ist hart, doch letztendlich wehrlos und vergänglich. Der Wind hat den Fels kahlgefegt, pausenlos brandet der Atlantik gegen den stummen Stein. Hier steht man am westlichsten Punkt des südlichen Finistére, in einer Urlandschaft von schroffen Felsen, Riffen und donnernder Brandung. Allein ist man dabei im Sommer nie: Das Kap ist einer der meist besuchten Plätze der Bretagne. (Kleiner Tip: Besuch bei Sturm. Kein Gedränge, keine Weitsicht, aber wütendes Meer und peitschender Wind - eine dramatische Inszenierung aus dem Bereich Naturschauspiel)Hinter dem Großparkplatz (kostet natürlich auch was) steht erst mal das hingeklotzte Centre Commercial mit Snackbars, Souveniershops, etc. Für den Weg auf dem Felskamm bis zur Spitze und zurück rechne man gut eine Stunde. Ein steiler Pfad führt zum Enfer de Plogoff, der Hölle von Plogoff, hinab. Auf dem Weg zur Spitze kommt man an der Maria der Schiffbrüchigen vorbei.

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Pointe du Penhir Ich persönlich finde den Pointe du Penhir schöner als den Pointe du Raz. Er ist auch nicht ganz so vermarktet wie der Pointe du Raz. Das 70 Meter hohe gespaltene Felsriff aus hellem Granit ist eines der aufregensten bretonischen Kaps. Wellen tosen, in Felsschluchten gurgelt tief unten grünes Wasser, in kleinen Buchten schäumt wütente Gischt. Der zerklüfteten Spitze vorgelagert sind die Tas de Pois, drei harmonisch kleiner werdende Felsklötze im Meer, einem flüchtenden Zyklopen nachgeworfen.

Guimiliau Der Pfarrbezirk von Guilmilliau wird von keinem anderen an Figurenreichtum übertroffen und bietet auch als Ganzes einen prächtigen Anblick aufgrund seiner wirkungsvollen Anlage oberhalb des Dorfplatzes. Das immense Bildprogramm des Calvaires veranschaulicht rund zwanzig Begebenheiten von Christi Geburt bis zur Auferstehung, zeigt die Evangelisten mit ihren Symboltieren, etliche Reiter und auch jene legendäre Szene, in der Katel Gollet, “die es mit dem Teufel getrieben hatte”, von dessen gräßlichen Helfershelfern nackend in den Höllenrachen hineingezwungen wird. Der heilige Milliau, wie er hier in seiner Altarnische am Sockel steht, wird bei Kopfweh angerufen - seit ihn die Heiden enthauptet haben.

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Einer der drei berühmtesten Kirchöfe der Bretagne.  Der Calvaire von Guimilliau entstand 1581-88 und gilt mit seinen 200 Figuren als zweitgrößter der Bretagne. Die Eingangshalle der Kirche ist reich mit Figuren, die Szenen aus dem Alten und Neuen Testament darstellen, geschmückt.

Saint-Thégonnec Ein Höhepunkt der bretonischen Kunst ist der umfriedete Kirchhof des Dorfes. Der 1610 errichtete Calvaire zeigt in packender Darstellung die Leidensgeschichte Christi. Darüber sieht man den heiligen Thégonnec mit dem Wolf vor seinem Karren, vor den er das Raubtier spannte, nachdem sein Esel von den Wölfen aufgefressen wurde. Die Kanzel von 1683 in der Kirche ist ein Hauptwerk der bretonischen Kunst.

Saint-Pol-de-Léon Das Städtchen hat sich als ehemaliger Bischofssitz seinen altertümlichen Charme bewahrt. Als Mittelpunkt des wichtigsten bretonischen Anbaugebiets für Artischocken, Blumenkohl, Zwiebeln und Kartoffeln ist die Stadt gleichzeitig ein lebendiger Marktplatz. Außer der ehemaligen Kathedrale aus dem 13. und 14. Jh. lohnt die Chapelle du Kreisker einen Besuch. Sie besitzt einen prachtvollen 77m hohen Glockenturm von dem aus man eine tolle Aussicht hat (leider ist der Weg dort hoch sehr eng und ich habe Platz- und Höhenangst, so daß ich den Turm nur von unten bewundert habe). In den Straßen der Altstadt stehen viele sehenswerte alte Häuser, vor allem in der Rue du Géneral Leclerc.

Plougastel-Daoulas Berühmt ist die Stadt gegenüber von Brest wegen der hier angebauten Erdbeeren und des prächtigen Calvaires. Mit 180 Figuren ist er einer der größten der Bretagne. Der Calvaire wurde 1602 zum Dank für die überstandene Pest von  1598 erbaut.

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Pleyben Der wundervolle Calvaire des Städtchen gilt als einer der bedeutendsten der Bretagne. Man betritt den Kirchhof durch eine Triumphpforte von 1725. Der Calvaire ist ebenfalls als Triumphpforte gestaltet. Er wurde 1555 neben der Kirche errichtet, aber 1738 an den jetzigen Platz verlegt. Das Beinhaus von 1515 ist das älteste der Bretagne.

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